Samstag, 18. Juli 2015

Auf dem Dach der Welt...

"Who can say where the road goes,
Where the day flows?
Only time..."

(Enya)




Heute haben wir unsere kleine Reisegruppe aufgesplittet, da die Interessen doch sehr weit auseinander gingen. Deswegen folgen chronologisch völlig seperate Berichte der einzelnen Geschwisterpärchen:

Jonas und ich schliefen das erste Mal seit langer Zeit aus. Die letzten Tage haben schon sehr geschlaucht, sodass wir den Akku doch etwas aufladen mussten. Mittags ging es aber sofort zum World Trade Center. Der neue Wolkenkratzer öffnete seine Pforten erst Ende Mai und wir sind damit mit die ersten Menschen, die diesen Giganten betreten.












Der Gedenkort an der Stelle, wo die Twintower standen

Auf die Frage, wo man am 11. September gewesen ist, hat ein jeder wohl eine klare Antwort. Der gemeine Anschlag auf die Twin-Towers in New York und das Pentagon der USA markieren einen Höhepunkt des internationalen Terrorismus. Die beiden Türme stürzten, wie jeder weiß, ein und die USA entschied schnell, dass ein noch viel höherer Turm gebaut werden soll. 514 Meter hoch ist der Freedom Tower heute und überragt die New Yorker Skyline extrem.





Aussicht vom Freedomtower

Wir hatten Glück, denn eine asiatische Touristin konnte ihren Termin nicht wahrnehmen und verkaufte uns ihre Tickets für 15:30, sodass wir nur kurze Zeit überbrücken mussten. Wir schauten uns Ground Zero an. Dort sind zwei große Wasserbecken aufgebaut, die die Standorte der früheren Türme markieren und daran stehen die Namen aller Menschen, die damals verstorben sind. Das Gedenken fällt an jeder Stelle auf. Pünktlich dort ging es superschnell und der Turbolift beförderte uns in wenigen Sekunden 400 Meter hoch in die 102. Etage.




New Yorker Skyline von oben
Dort wurde eine beeindruckende Show aufgebaut. Wir wurden in einen Raum gedrängt, in dem eine Leinwand stand, auf der wir einen Film über New York sahen. Am Ende wurde der Bildschirm und das Theater stockdunkel und dann öffnete sich die Leinwand extrem schnell und wir sahen direkt auf die New Yorker Skyline. Die Leute rasteten schier aus und es gab brandenden Beifall. Die Sicht war mehr als beeindruckend, denn selbst die Wolkenkratzer New Yorks wirken aus dem Tower klein und man kann wie auf dem Globus die einzelnen Bezirke New Yorks bestens voneinander abgrenzen.




Der große Gatsby (Waldorf-Astoria)

Danach starteten wir die große Sightseeing-Tour. Zunächst ging es zum Stier der Wall-Street. Einige Straßen hoch zur Grand Central Station, zur Lobby des Walldorf Astoria und von dort zu Fuß in den Central Park. Hier mussten wir dringend rasten und wir schauten uns ein Amateurbaseballspiel an, auf dem ich die Regeln für das große Spiel morgen lernte.








Baseball im Central Park

Nach einem Abendessen in der New Yorker Va Piano Filiale ging es zurück nach Queens, wo wir nun mit schmerzenden Füßen im Hotel sitzen.



















Saskia und Sebastian sind direkt morgens in den Financial District gefahren und machten sogleich die unliebsame Begegnung mit den sehr aggressiven Selfie-Makern dort. Das Aufnehmen dieses Fotos war anstrengender als viele andere und förderte sehr viel Ärger zu Tage. Danach ging es zur Wall Street. Anschließend wurden ebenfalls Tickets für das World Trade Center erworben, doch es dauerte noch etwas, bis dieses Highlight besucht werden konnte.














Der Highline-Park

Um die Wartezeit zu verkürzen, gingen die beiden zu einer weiteren Besonderheit New Yorks. Der Highline-Park ist ein Erholungsraum oberhalb der Stadt. Das Gestellt war eine ehemalige Bahnstrecke, auf der aber nie Personen, sondern nur Frachtgüter transportiert wurden. Hier entstand ein beeindruckender Park, der mit Kunstwerken, Liegen und Pflanzen gesäumt ist. Dort liegt einem der Trubel und der Verkehr zu Füßen.








 Danach ging es aber ebenfalls hoch auf die Höhen des neuen World Trade Centers, wo sehr viele deutsche Stimmen vernommen wurden. Schließlich wurden notwendige Dinge besorgt: Einkäufe getätigt, noch einmal den Shake Shack aufgesucht und dann ebenfalls völlig ermattet nach Hause gefahren.












Am Ende des Tages trafen wir uns dann endlich im Hotel und besprachen das weitere Vorgehen, das durch unser Baseballereignis nur kurz sein wird. Dennoch wird auch morgen viel passieren.














Mehr, wenn wir uns wiedersehen,
Ihr müsst unbedingt sehen, wie es weitergeht.

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